BABO - DIE HAFTBEFEHL-STORY



Originaltitel Babo - Die Haftbefehl-Story
Genre Documentary | Music
Regie Sinan Sevinç
Darsteller
Aykut AnhanSelf
Aytac AnhanSelf
Cem AnhanSelf
Nina AnhanSelf
Bazzazian
Nicolai BorgerHigh Roller at the Main Table - Casino
Jan DelaySelf
Niko HülsSelf
LizSelf
MarteriaSelf
alle anzeigen
Land Deutschland
Jahr 2025
Laufzeit 92 min
Soundtrack Babo - die Haftbefehl Story
Songs 069 (Haftbefehl)
1999 (Pt. I) (Haftbefehl)
1999 (Pt. III) (Haftbefehl)
1999 Pt. 5 (Mainpark Baby) (Haftbefehl)
1999 Pt. 6 (Gabriel vs. Luzifer) (Haftbefehl)
Azzlack Motherfuck (Haftbefehl)
Depressionen im Ghetto (Haftbefehl)
Engel im Herz, Teufel im Kopf (Haftbefehl)
Für immer reich (Haftbefehl)
Glänzen (Haftbefehl)
Haft betritt den Raum (Haftbefehl)
Ja ja ve ve (Haftbefehl)
Kanackiş (Haftbefehl)
Lass die Affen aus'm Zoo (Haftbefehl)
Mann im Spiegel (Haftbefehl)
RADW (Haftbefehl)
Papa war ein Rolling Stone (Haftbefehl & Marteria)
Dann mit der Pumpgun 2.0 (Haftbefehl feat. Azad & Kool Savas)
Odyssee (Haftbefehl feat. Bausa)
Julius Cesar (Haftbefehl feat. Capo)
Azzlack Stereotyp (Haftbefehl feat. Chaker)
Chabos wissen wer der Babo ist (Haftbefehl feat. Farid Bang)
Dann mit der Pumpgun (Haftbefehl feat. Manuellsen & Massiv)
Geruch von Koks (Haftbefehl feat. Paula Hartmann)
Frisch aus der Küche (Haftbefehl feat. Ufo361)
Ich ficke dich (Haftbefehl feat. Xatar)
Conan x Xenia (Haftbefehl x Shirin David)
Ozean (Kalim feat. Haftbefehl)
In meinem Garten (Reinhard Mey)

Persönliche Interviews mit Haftbefehl und denen, die ihm nahestehen, erzählen die Geschichte der deutschen Rap-Ikone auf brutal ehrliche Weise.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 3.5 (Reviews: 2)Babo - Die Haftbefehl-Story2025Sinan Sevinç

In der 75. Minute kommt der Moment, der den Film besonders macht: Haftbefehl hört auf seinem Handy Reinhard Meys „In meinem Garten“ – und singt mit. Leidenschaftlich, aber fast wie in einer Parodie. Es wirkt, als würde Olli Dittrich Haftbefehl spielen, der plötzlich einen Liedermacher für sich entdeckt, auf den man bei ihm am allerwenigsten käme. Trotzdem bleibt genau diese Szene hängen. Vielleicht, weil sie unfreiwillig mehr über ihn verrät als jede Selbsterklärung zuvor.

Was mich am meisten irritiert hat, war seine Frau. Sie weint, sie schluckt, sie leidet sichtbar – aber sie lebt kein eigenes Leben. Sie existiert nur neben ihm, nicht mit ihm. Und genau das macht die Doku so bedrückend: eine Frau ohne Stimme, ein Mann ohne Halt.

Am Ende sagt Haftbefehl: „Ich will alles zeigen, ich will nicht lügen.“ Das ist der einzige Satz in dieser Doku, für den ich ihm Respekt zolle – weil er damit tatsächlich tut, was viele andere nie wagen würden.

Ich habe diese Doku als sehr schonungslos empfunden und zolle Haftbefehl bzw. viel mehr Aykut Anhan großen Respekt dafür, dass er sich so verletzlich, fragil, ja insbesondere im letzten Drittel der Doku geradezu "kaputt" präsentiert hat. Auch von seinem jüngeren Bruder und seiner Frau bekommt man meines Erachtens ziemlich interessante Einblicke in das Arbeits- und Privatleben bzw. in die wenig ruhmreiche Vergangenheit dieses Mannes.

Inhaltlich werden viele potenziell interessante Themen angeschnitten (Ghettoisierung einiger deutscher Städte "in der zweiten Reihe" wie Offenbach, Aufwachsen in der migrantischen Unterschicht, Schattenseiten des Show- bzw. Gangster-Rap-Games), dann aber leider oft nicht mit dem Tiefgang weitererzählt, den zumindest ich mir gewünscht hätte. Stattdessen gibt es relativ viele relativ reißerisch inszenierte nachgestellte Gewalt- und Drogenrausch-Szenen, die ich in ihrer Drastik so nicht gebraucht hätte und die dann auch immer wieder die Frage in mir haben aufkommen lassen, wie viel an der Sendung nun die Realität ist und wie viel Narrativ und Show.

Die besten Momente sind in der Tat diejenigen, in denen vordergründig fast nichts passiert: Die traurig gen Kamera blickende Frau, die erzählt, dass sie gemeinsame Urlaube mit Aykut immer auch ohne ihn plant. Der mit extrem brüchiger Stimme zu Reinhard Mey röchelnde Aykut und der abschließende Satz "Es muss echt sein.". Diese und einige andere Momente werden sehr geschmackvoll eingefangen und lassen über einige Voyeurismen hinwegsehen.

Insgesamt meines Erachtens eine sehenswerte Rapper-Doku, die nicht frei von Schwächen ist, aber einem das "Phänomen Haftbefehl" nachvollziehbar macht, vor allem aber einige interessante Einblicke in die Ambivalenzen des Aykut Anhan ermöglicht. Kann man sich gut anschauen.

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