Auch die zweite neue Folge der Reihe überzeugt wieder. Antoine Monot Jr. und Cosima Henman funktionieren weiterhin hervorragend als Ermittlerteam Konrad Behringer und Ela Jenning. Der Fall ist diesmal recht spektakulär: Das Opfer wird mit einer Armbrust erschossen, und Elas Freund, der Polizist Oskar Renner, wird durch einen Pfeil im Oberschenkel verletzt.
Aber auch meine Frau und ich fanden den Schluss und die Auflösung nicht so überzeugend.
Die Episodenbesetzung ist erneut prominent besetzt, unter anderem mit Anna Unterberger, Christoph Letkowski, Robin Sondermann und Hedi Kriegeskotte, die diesmal eine pflegebedürftige Mutter spielt. Besonders aufgefallen ist mir auch Genija Rykova als Rieke Seibold, die Präsidentin des Ruderclubs. Sie ist mir schon öfter positiv aufgefallen und hat auch hier eine sehr interessante Präsenz.
Über der Folge liegt jedoch erneut der Schatten des tragischen Todes von Wanda Perdelwitz. Am Ende wird wieder die Tafel der „Behringer-Familie“ eingeblendet. Während der Folge weiß man als Zuschauer bereits, dass die Schauspielerin bei einem Fahrradunfall ums Leben gekommen ist. Sie spielt Charly Behlke, eine ehemalige Kollegin Behringers im Rollstuhl, lebensfroh und sympathisch. Gerade deshalb geht einem dieser Gedanke während des Films besonders nahe.