| my god...fesselnd, traurig, dramatisch...einfach unglaublich |
| Das ist schon unglaublich: Clint Eastwood hat nach über 30 Filmen noch fast keine Durchhänger abgeliefert. Und mit "Changeling" kreiert er ein weiteres Regie-Meisterwerk, während sein nächstes („Gran Torino“, wo er selber wieder die Hauptrolle + den Regiestuhl besetzt) schon in den Startlöchern steht. „Changeling“ ist grosses Schauspielkino, in welcher Angelina Jolie eindrücklich beweist, dass sie nebst Boulevard-Titelseiten das Method-Acting beherrscht wie keine andere. Wie sie in der Zurückhaltung und Betroffenheit die Mutter Collins darstellt und damit die Frauenrolle in der Gesellschaft der 30 Jahre ins Zentrum rückt, ist sehr eindrücklich. Natürlich brilliert der Film v.a. auch durch seinen einprägsamen ruhigen Aufbau, markante Nebendarsteller und ein grossartiges 30er-Jahre-Dekor, mit Liebe zum Detail. Der Film geht tiefer, als man vielleicht am Anfang vermuten würde und ist nichts für zart besaitete Gemüter. Kinderschänder, Gerichtsurteile, Demütigung und Unterdrückung und auch die Hinrichtungs-Szene sind starker Tobak – v.a. weil man weiss, dass dies eine reale Geschichte ist – vermutlich die katastrophalste im Kalifornieren der 30er Jahre. Eastwood ist schonungslos, was die Wirkung des Films verstärkt und einen mitleiden lässt. Fazit: Der Film verdient in seiner Gesamtheit eine 6, ist aber definitiv kein Wohlfühl-Film. Die Oscar-Nomination für Jolie ist mehr als gerechtfertigt. |
| der film ist so traurig :((( sehr gut gemacht |
| Hatte Gänsehaut, Bauchschmerzen, Tränen.....alles miteinander!!!! Totaler Wahnsinn dieser Film! Schade, dass Angelina Jolie ein wenig "zu kalt" erschien..... |
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| Eine 6? Mitnichten. Überlang, melodramatisch (ein typischer Eastwood halt) und eine hoffnungslos überforderte Jolie, die ihre "Girl interrupted"-Rolle hier auf Spielfilmlänge aufbläst - bloß war sie in genanntem noch besser. Also viel Gewinsel, Geheule und bedeutungsschwangere Grimassenschneiderei, nicht einmal Emmy-würdig. Fazit: Ein todlangweiliger Schnarcher, dessen Ausgangsfrage nach 30 Minuten niemanden mehr interessiert. Zuletzt editiert: 15.02.2009 17:31:00 |
| Ich habe mich mitnichten beim Ansehen dieses Films gelangweilt, im Gegenteil. Eastwood liefert (mal wieder) ein intensives, beeindruckendes und spannendes Filmwerk auf einem gewohnt hohen Niveau ab. Bei manchen Szenen lief es mir eiskalt den Rücken runter, auch die musikalische Untermalung, typisch für Eastwood eher zurückhaltend und auf ein Minimum reduziert, passt hier perfekt. Lediglich aufgrund der für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogenen Gerichtsszenen runde ich hier auf 5 Sterne ab. |
| angenehme unterhaltung mit guter, dramatischer historie...einzig madame schmollmund ist eine fehlbesetzung...obwohl recht gut gespielt nehme ich ihr die rolle nicht ab... |
| Bedrückend, ergreifend, schonungslos - sind Schlagwörter, die diesen Film bestens beschreiben. Abgesehen von der ihm zu Grunde liegenden furchtbaren Story und dem Leid, das ein verschwundenes Kind verursachen muss erschrecken vor allem der echte und dadurch noch abstoßendere geschilderte Sumpf aus Korruption, Polizeiarroganz, mit allen Methoden aufrecht erhaltener Unfehlbarkeit, während im Gegenzug die Bevölkerung nicht beschützt sondern lediglich ein Monopol auf sämtliche Leichtkriminalität (Prostitution, Glücksspiel, häusliche Gewalt) errichtet wird. Die Politik spielt willens mit... bis irgendwann die kritische Masse von erzürnten Bürgern und mutigen Richtern und Pfarrern das System in seine Schranken weist. Vorerst. |
| Auch dieser Eastwood hat mir sehr gut gefallen. Jegliche Kritik an das Spiel von Frau Jolie, wie auch andererorts gelesen, halte ich für absolut unberechtigt. Gewohnt gut auch Malkovich hier ... |
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| Wie man hier nur 2 Punkte verteilen kann ist mir ein absolutes Rätsel. jones trifft es mit seiner Bewertung auf den Kopf. Eine famose Angelina Jolie, in einer ihrer besten Rollen, dazu eine großartige Ausstattung, tolle Nebendarsteller und ein überaus gelungener Genremix (Drama, Krimi, Thriller) ließen meinen Freund und mich nicht mehr los. Die faszinierende, unglaubliche Geschichte kann nur das Leben selbst geschrieben haben. Die abermals grandiose Regie von Clint Eastwood lässt mich nur erstaunen, was der alles drauf hat. Großes Erzählkino! |
| Ich fand diesen Film absolut sensationell. Die Tatsache, dass dieser Film auf wahren Tatsachen beruht, lässt einem ab und zu die Haare zu Berge stehen. Wäre die Story frei erfunden, dann hätte ich hier wohl geschrieben, dass sie zu übertrieben ist. Dass das tatsächlich passiert ist, finde ich ungeheuerlich. Ein toller Film mit einer mehr als überzeugenden Angelina Jolie, die zu Recht für den Oscar nominiert worden ist. |
| Gewaltiger Film. Ein Film der einem nicht mehr los laesst. Jolie in ihrer besten Rolle. Die Wahrheit dieser Geschichte ist noch viel furchtbarer. Walter wurde von Gordon´s Oma umgebracht. Walter ist ein Inzest-Kind von seinem Vater und seiner Schwester. Gordon wurde als Kind von der ganzen Familie missbraucht. noch was, was ist das fuer ein Mensch, der diesem Film 2 Punkte gibt. |
| Wer Clint Eastwoods Umsetzungen mag wird auch diesen Film mögen |
| Was idyllisch beginnt, entwickelt sich zum Horror für eine alleinerziehende Frau. Dramaturgisch hervorragend aufgebaut und mit tollen Schauspielern (Jolie, Malkovich) versehen. Es gibt also doch noch Eastwood-Regiefilme, die mir gefallen - Prima! |
| Christine Collins vermisst im Jahre 1928 ihren Sohn Walter. Fünf Monate später erhält sie die vermeintlich frohe Botschaft, dass ihr Junge gefunden wurde. Doch als sie das Kind sieht, merkt sie sofort, dass der Junge nicht ihr Sohn ist... Ein sehr sehr langer Film von Clint Eastwood, der emotional aber doch sehr ergreifend ist, insbesondere, da hier eine wahre Geschichte thematisiert wird. Angelina Jolie überzeugt zwar in ihrer Rolle, konnte mir aber nie die totale totale Überzeugung abgewinnen, dass sie Gespieltes auch fühlt. Eventuell ist dies auch irgendwo die Bürde eines recht geltungssüchtigen Hollwoodstars, dass man sie noch kritischer beäugt. Gar nicht mal so gut fand ich hier auch die musikalische Untermalung, die eigentlich nur am Ende wirklich berühren konnte. Der langen Laufzeit zum Trotz kommt zumindest nie wirkliche Langeweile auf, das ist dem Film hoch anzurechnen. Ebenso die hohe Bildintensität, die Eastwood dem Zuschauer bietet, denn er zeigt auch konsequent "unschöne" Dinge wie Hinrichtungen oder Kindesmissbrauch, ohne aber wiederum zu blutrünstig und effekthascherisch zu werden. Das Ende ist ebenfalls gelungen dargestellt worden. Insgesamt ein sicherlich sehr sehenswerter Film, der mich jedoch nicht in allen Belangen zu überzeugen wusste. "Gran Torino" fand ich dann doch stärker. Knappe 5. |
| Gute Story, wenn auch etwas zu lang und zu oberflächlich... Ein sehenswerter, wenn für mich auch kein überragender Film. Es gibt definitiv besser Eastwood-Filme. |
| Auch wenn es auch für mich noch bessere Filme von Clint Eastwood gibt, so zeigt das doch nur, welches hohes Niveau er als Regisseur hat. Ein vielleicht eine Spur zu langer Film, der aber dennoch immer intensiv und gut gespielt ist. |
| also mich hat angelina jolies darstellung eher gestört. sie hatte ständig überrote lippen und sah zu hübsch aus. 4+ |
| Grosses Gefühlskino mit einer spannenden Geschichte verbunden. Gehaltvolle Dialoge, ausdrucksstarke Schauspieler. Jolie darf endlich wieder mal zeigen, dass sie mehr kann als nur gut aussehen. Das ist alles ziemlich typisch Clint Eastwood und das ist einfach gut. 5+ |
| Ein packendes Mittelding aus Drama und Thriller mit einer überraschend guten Angelina Jolie in der Hauptrolle. Hier konnte sie endlich einmal zeigen, daß sie schauspielerisch einiges zu bieten hat. |
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| Fesselnd, traurig, entsetzen, fassungslos. Mit hervorragenden Schauspielern besetzte Tragödie, die unter die Haut geht, und einen nachdenklich zurück lässt! |
| Obwohl mich die Leistung von Angelina Jolie nicht hundertprozentig überzeugt hat, fand ich den Film insgesamt sehr gut. Wirklich eine heftige Geschichte- FSK 12 fand ich da angesichts so mancher sehr verstörender Szene fast zu niedrig. Man ist beim Ansehen des Films hingerissen zwischen Wut, Entsetzen, Mitleid, Hoffnung und Bewunderung. Zuletzt editiert: 08.07.2018 22:09:00 |
| Gänsehaut, Spannung und extreme Wut... |
| Filme von Clint Eastwood sind ja oft sehenswert, da macht auch dieses fesselnde Drama um eine Mutter, die unermüdlich für die Wahrheit und ihren Sohn kämpft, keine Ausnahme. Sehr packend und spannend und wie die Polizei hier dargestellt wird, macht fassungslos... Zuletzt editiert: 31.08.2021 14:21:00 |
| Wie konnte denn dieser großartige Film all die Jahre an mir vorbeigehen? Über 140 Minuten wird hier eine intensive Spannung gehalten und als Zuseher erlebt man die vielen Emotionen, die Christine Collins hier durchleben muss, hautnah mit. Alleine das Szenario mit dem falschen Sohn ist schon erschreckend genug, aber auch die Polizei nutzt ihre Macht hier auf das Schändlichste aus. Man hat sogar den Mut, von einem wirklichen Happy End abzusehen und lässt den Zuschauer mit einem Gefühl der Leere zurück. Ein wirklich toller Thriller, der auf der emotionalen Ebene sehr hart ist. Etwas unklar bleiben die Motive des Täters, auch in Bezug auf jenes Telegramm und seine Rede nach dem Urteilsspruch. |
| Beklemmend, packend und Unterhaltung auf höchstem Niveau..., 6 Sterne von mir! |
| Eine sensationelle Thriller-Story mit einem Nervenkitzel Finish! Obwohl ich kein Angelina Jolie fan bin muss ich sagen meistert sie ihre Rolle hier hervorragend, tolle Schauspieler, da passt von vorn bis hinten einfach alles 5+ @Musicfreak: Nunja, es gibt schon bessere Frauen aus dem Hollywood. Zwar schön, aber irgendwie dünn…. Alles Geschmacksache ;) |