Reine Strom- und Zeitverschwendung, dieser 5. Teil der Pony-Saga! Selbst das Urgestein Henry Vahl vermag hier nichts mehr zu retten. Seine Rolle scheint prototypisch für alle übrigen Neben- und Hauptcharaktere in diesem Streifen: es fehlt an jeglicher Kontur und man fragt sich bei allen Figuren, was sie eigentlich auf der Leinwand und in diesem Sujet zu suchen haben. Keine von ihnen offenbart sich im Detail ausgearbeitet, nicht einmal ansatzweise, was ja immerhin etwas wäre. Das gilt auch für den Part der geschätzten Heidi Brühl, die eher Grimassen schneidet als überzeugend agiert. Und wer, bitteschön, war der Ansicht, dass Olga Tschechowa und Franz Schafheitlin ernsthafter Ersatz für Margarethe Haagen und Paul Henckels sein könnten? Den Score empfinde ich nicht ganz so nervig wie in Folge 4, drehbuchmäßig erweist sich jedoch alles als schon einmal da gewesen! Bei der letzten Einstellung macht sich irgendwie Erleichterung in einem breit, dass es endlich vorbei ist.