HOSTEL 3


DVD


Blu-Ray

Originaltitel Hostel: Part III
Genre Horror
Regie Scott Spiegel
Darsteller
Kip PardueCarter
Brian HallisayScott
John HensleyJustin
Sarah HabelKendra
Chris CoyTravis
Skyler StoneMike
Thomas KretschmannFlemming
Zulay HenaoNikki
Nickola ShreliViktor
Derrick CarrMossberg
alle anzeigen
Land USA
Jahr 2011
Laufzeit 88 min
Studio Stage 6 Films
FSK 18
DVD-Start12.04.2012
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 5 / Peak: 15
Filmreihe
Hostel (2005)
Hostel 2 (2007)
Hostel 3 (2011)

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 3.22 (Reviews: 9)Hostel 32011Scott Spiegel

solider 3. teil der folter-reihe.

Als Eli Roths "Hostel" 2005 in die Kinos kam, gab es eine echte Medienhysterie. Obwohl sich der Streifen für mich letztlich als etwas harmloser herausstellte, beurteilten ihn Kritiker als eine neue Dimension der cineastischen Umsetzung von Gewalt und Foltermethoden. Der Film entwickelte sich zu einem Riesenerfolg und hat inzwischen einen gewissen Kultstatus inne. Somit folgte 2007 eine mittelprächtige Fortsetzung, die jedoch immerhin noch einige Gore-Szenen für die sehr hart gesottene Fangemeinde zu bieten hatte. Teil 3 wurde dann nicht mehr im Kino veröffentlicht, sondern war eine "Direct-to-DVD"-Produktion. Und das halt leider auch völlig zurecht, denn Regisseur Scott Spiegel gelingt es zu keinem Zeitpunkt, auch nur im Ansatz an die Vorgänger anzuknüpfen - wobei dies beim zweiten Teil noch nicht einmal eine Meisterleistung gewesen wäre.

Ich bin ja kein Freund davon, Filmen eine wirklich schlechte Bewertung reinzudrücken, weil ich irgendwo halt doch fast immer noch irgendetwas finde, was ich den Machern zugute halten kann. Damit möchte ich hier auch anfangen, denn sogar bei diesem Streifen ist nicht alles völlig missraten, man muss nur lange genug nach den wenigen positiven Elementen suchen. Da wäre zum einen der meines Erachtens durchaus überraschende Anfang, mit dem man so nicht unbedingt rechnen konnte. Auch die darauf folgenden Bilder von Las Vegas sind zwar nicht wirklich beeindruckend und neuartig, aber sie vermitteln zumindest kurzzeitig noch ein gewisses Maß an Casino-Atmosphäre. Und die Darstellerriege, zu der zu meinem Entsetzen auch Kip Pardue und Thomas Kretschmann gehören, spielt überwiegend ihre klischeeüberladenen und absolut uninteressanten Rollen noch akzeptabel bis ordentlich.

Mehr kann ich aber leider dann doch nicht finden, was hieran nicht misslungen ist. Das geringste Ärgernis dieses Films sind noch die kleinen Fehler, die ihm aus welchen Gründen auch immer unterlaufen. Ein Beispiel: Scotts Handy klingelt zwei Mal und er stellt beim Blick auf sein Display fest, dass seine Zukünftige ihn gerade anruft. Es folgt ein recht langer und irrsinnig tiefgründiger Dialog zwischen seinen Freunden, bis diese weitergehen und er endlich den Anruf annimmt - allerdings hat das Handy zuvor nicht mehr geklingelt, es war einfach stumm. It's magic. Aber okay, das kann man sicher noch verschmerzen. Schon weniger zu verschmerzen ist die irrsinnig dumme "Story" und die unfassbar platten Dialoge, die sich über den kompletten Film hinweg ziehen. Von den "humorvollen" Sprüchen, die vor allem im Casino zum besten gegeben werden, fange ich lieber erst gar nicht an. Da ist jede Stammtisch-Plauderei tiefgründiger.

Und selbst die Gore-Szenen stellen sich als absolut harmlos und überhaupt nicht der Rede wert heraus. Der härteste Mord ist noch der erste, wo immerhin mal das Gesicht eines jungen Mannes vor versammeltem Publikum gehäutet wird. Dies geschieht zwar auch so spannungsarm wir möglich, ist aber per se schon etwas härter. Danach allerdings sind die Szenen nicht härter als in jedem handelsüblichen Thriller oder Actionfilm - oder im Dschungelcamp, denn einmal sieht man tatsächlich auch nur einige (sehr große) Kakerlaken über das Gesicht eines Mädels krabbeln. Da fand ich ja die Szene härter, wo eine Schabe in Kims Ohr gekrabbelt ist, wenn ich ehrlich bin.

Insgesamt verkommt "Hostel 3" zu einem sehr dummen, überflüssigen und uninteressanten Sado-Maso-Porno, bei dem man sich Mühe geben muss, um nicht gelangweilt einzuschlafen. Substanziell bewegt sich der Film irgendwo zwischen "Troll 2" und "Rosamunde Pilcher" und schafft es noch nicht einmal, durch übermäßige Härte zu schocken. Hierbei irgendeine Botschaft zu erwarten, ist natürlich ohnehin völlig illusorisch, da mussten die Philosophen unter den Kritikern ja schon beim ersten Teil lange überlegen, um sich irgendeine tiefere Essenz aus den Fingern zu saugen. Vielleicht hält man aber auch die Botschaft "Du fliegst in die Luft, wenn du auf Morde anderer Menschen wettest" für eine wichtige Botschaft. Ich jedenfalls frage mich nur, warum sich Thomas Kretschmann dafür hergab. Der Film ist für niemanden sehenswert - und wenn man doch reinschaut, bitte nach spätestens 15 Minuten abschalten. Dann hat man "das Beste" schon gesehen.

Tja, kann mich da Chartsfohlen nur anschließen. Hostel 3 schafft es sogar noch, den schon schlechten 2. Teil zu unterbieten. Schlechte Schauspieler, platte Dialoge - ja nicht mal die Folterszenen können wirklich schocken... Gut waren nur die ein oder zwei Wendungen in der Story, die ich so nicht erwartet hätte (z.B. am Anfang). Deswegen noch eine 2.
Zuletzt editiert: 08.03.2017 13:33:00

Harmlos? Nur, weil es weniger drastisch zugeht wie in Teil 1, würde ich noch lange nicht von harmlos sprechen. Oder ist es eine Alltäglichkeit, wenn jemandem die Gesichtshaut abgezogen wird?
Davon mal abgesehen, schafft man es nicht die extrem hohe Spannung des ersten Teiles zu erreichen, die sehr dürftige Story gibt einfach nicht genug her. Gelungen sind aber die bitterbösen (unrealistischen, aber mein Gott) Überraschungen. Das Ende ist so herrlich bescheuert (und unlogisch, aber mein Gott), dass es einfach nur eine Freude ist.
Insgesamt fühlte ich mich auch von "Hostel 3" einigermaßen gut unterhalten, wenn auch die verblödeten Charaktere sehr nerven (die Männer sind ausnahmslos dumme Lustmolche, die Frauen halbnackte Nutten), ohne dass dieser auch nur annähernd an den ersten Teil anknüpfen könnte. Schlussendlich ist es der Anfangs- sowie der Endszene zu verdanken, dass ich hier noch zur 3 greife.

Hehe, der Vergleich zum Dschungelcamp kam mir bei den Kakerlaken auch - auch ich fand die Szene eher lächerlich. Sonst kommt der Film tatsächlich nicht an die Vorgänger ran, auch die Wendungen sind nicht wirklich überraschend. Knappe 3.

Wenn man Teil 1 und 2 gut fand wird man diesen Teil auch noch anschauen können auch wenn er nicht mehr an die Vorgänger heran kommt.

Mich hat der Film überraschenderweise sehr gut unterhalten.

Hat eigentlich ziemlich wenig mit den ersten beiden Teilen zu tun. Das "Hostel" ist ein ziemlicher Nebenschauplatz. Die Tötungen finden nun neu vor Publikum statt. Ganz okay, mehr aber nicht.

Fand den Teil auch nicht so schlecht muss ich sagen. Einige Szenen kommen doch recht überraschend und sind mit einem Augenzwinkern dem ersten Teil gegenüber zu verstehen. Sowas mag ich. Ansonsten 4er Bereich. Torture Szenen waren im ersten Teil aber besser.

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