Seit damals das 1. Mal wiedergesehen; wohl eine einmalige "Stippvisite", denn ich merke, ich bin keine 18 mehr (kaum zu glauben, dass ich bis Mitte der 90er noch für Van-Damme-Vehikel ins Kino gegangen bin..), und ein paar immer schön gleichmässig in seinen Filmen verteilte Schlägereien, die üblichen Genre-Versatzstücke und viel Krampf und Dilettantismus reissen mich einfach nicht mehr vom Hocker ...
Für diese Sorte Film ist dieser Streifen über illegale Untergrundkämpfe, auf welche reiche Säcke Wetten abschliessen können, sicher nicht übel, und Muskel-Zwerg Van Damme kommt gewohnt sympathisch rüber. Allerdings fehlt mir hier der charmant-oberflächliche Schmu an Martial-Arts-Weisheiten (meistens durch putzige Asiaten-Mentoren vorgebracht) seiner Frühwerke "Bloodsport" oder "Kickboxer". Etwas unbefriedigend ist auch die Tatsache, dass der Mord am Bruder nicht gerächt wird (wäre allerdings eine Idee für ein Sequel gewesen).
Viel ist mir von damals jedenfalls nicht in Erinnerung geblieben, höchstens, wie Legionär Leon sich "Zugang" zu seiner Feldpost verschafft, oder dass die "Geschäftsfrau" von J.R.'s Sekretärin aus "Dallas" gespielt wird ...
Van-Damme-Kumpel Michel Qissi (Tong Po aus "Kickboxer"!) darf hier übrigens auch wieder ein paar Mal durchs Bild laufen, und sein Bruder, ein bemerkenswert hässlicher, marokkanischer Fleischberg, mimt den "Endgegner" "Attila" (!) ...
Zuletzt editiert: 02.04.2011 01:47:00