| Gefiel mir recht gut. Einzig den Schluss hätte man kürzer fassen können. Und vorallem ist es teils auch unlogisch - vorallem das Ende. |
| Nach einem Buchbestseller verfasst, aus meiner Sicht überhaupt nicht unlogisch, sondern kunstvoll und überaus spannend gestrickt. Natürlich hat der Film seine Längen (weit über 2 Stunden Spielzeit müssen auch erst gefüllt werden), die Rollen wurden aber überaus feinfühlig gezeichnet und preisverdächtig gespielt (insbesondere die brillante Noomi Rapace). Der eigentliche Bösewicht hätte vielleicht noch etwas Pepp vertragen. Ansonsten ein überaus packendes Filmvergnügen, das Krimifans sicherlich erfreuen dürfte. Klasse, dass die Schweden damit die Top-10 in Deutschland erreicht haben. Liegt wohl auch an der ZDF-Produktionsbeteiligung. |
| Der Film ist zu lang und so auch nicht wirklich spannend. Manche Dinge sind zudem recht unlogisch. |
| Düster, erschreckend, unheimlich, brutal und grausam – das alles sind Worte mit denen man "Verblendung" beschreiben kann. Tatsächlich ist Nils Arden das große Kunststück gelungen aus einem sensationellem Buch eine ebenbürtige Verfilmung zu machen; noch nie hab ich erlebt dass sich ein Film so stark an seine Buchvorlage hält. Es geht hier um die menschlichen Abgründe, die sich dem Zuschauer in jeder noch so abstoßenden Art und Wise zeigen – im Vordergrund steht dabei die Gewalt gegen Frauen. Zwar gibt es hier brutalste Momente, aber nie hat man dabei das Gefühl, dass einem etwas aufgezwungen wird, dass sich das alles nicht in das dramatische an der Sache einfügt. Denn in erster Linie handelt „Verblendung“ von jenen Frauen, die den Mut haben, sich zu wehren. Das beste Beispiel dafür ist Lisbeth Salander. Sie ist eine derart bizarre Heldin, dass man ganz einfach nicht anders kann, als sie sofort in sein Herz zu schließen. Sie ist es, wie auch schon in der Buchvorlage, die das Zentrum dieser Geschichte. Eine Lisbeth Salander lässt sich von nichts und niemandem unterdrücken – niemals! Lisbeth wird von Noomi Rapace einfach nur grandios verkörpert. An ihrer Seite ist der Reporter Mikael Blomkvist, der von Michael Nyqvist dargestellt wird. Auch er überzeugt durch seine große Ausdruckskraft und enorme Ausstrahlung. Mit Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist bekommt das Publikum ein Paar präsentiert, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Die beiden ermitteln in einem zwar an und für sich fesselnden Kriminalfall, dennoch sind 152 Minuten zu lange. In "Verblendung" führt Nils Arden gekonnt zwei scheinbar völlig unterschiedliche Erzählstränge zueinander und lässt daraus einen schlüssigen Kriminalfall entstehen. Dieser Film zeit wieder mal dass ein guter Thriller nicht aus den Vereinigten Staaten kommen muss. |
| Kenne das Buch nicht und habe mir den Film mit Freunden auch nur angeguckt, weil 2012 ausverkauft war ;-) Wurde aber im Großen und Ganzen positiv überrascht. Düstere Story und interessante Charaktere. Leider ist der Anfang total einschläfernd und der Film braucht lange, bis er in die Gänge kommt. Danach aber durchaus sehenswert ;) Die Frau spielt auch echt gut. Edit: 25.12.2010 Nachdem ich nun alle drei Teile gesehen habe, muss ich sagen, dass der erste Teil noch der stärkste der Trilogie ist. Deswegen muss ich auf 6 aufrunden. Zuletzt editiert: 25.12.2010 13:34:00 |
| fand den film einfach nur super. geniale schauspieler und sehr spannende geschichte. |
| Aus Langeweile entschieden wir uns am Sonntag Abend für diesen Fim und ich war wirklich positiv davon überrascht. Eine spannende Krimistory mit überzeugenden Darstellern, einem düsteren Set und sehr athmosphärischen Kameraeinstellungen und Schnitten. Noomi Rapace fand ich entzückend. Sehr überzeugend - und das musste sie sein. Denn ihr Charakter lässt den Film von anderen, "traditionellen" Krimis abheben. 4.5+ |
| sehr gut. aufgerundete 6. |
| spannender, nicht ganz zu durchblickender Krimi. Die Lisbeth Salander ist gut gespielt und ich finde die Person speziell und interessant. |
| Finde ich persönlich den besten Teil der Trologie. 6! |
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| Erinnerte mich ein wenig "Sieben". Hervorragender Streifen, trotz der Laufzeit nie langweilig. |
| Tyckte inte om de två huvudpersonerna. Tyckte de var alltför slätstrukna. Men riktigt kul var att få se Sven-Bertil Taube som Vanger. Suverän story, men onödigt blodigt och våldsamt. Innehåller flera riktigt ruskiga och sadistiska scener. Äckligt emellanåt. Rätt så gripande slut. Har inte läst böckerna. Kommer heller inte göra det. Anser dem vara rena smörjan. |
| Wie Lisbeth auf die Idee gekommen ist, das es sich bei den Rätselnummern um Bibelzitate handelt habe ich nicht geschnallt. Im Buch, war es auch gar nicht sie, sondern Blomkvists Tochter, die auch ein Stück weit älter als im Film ist, die die richtige Spur setzte. Die Szene, wie Lisbeths Laptop kaputt ging, ist im Film umdramatisiert worden, denn die gibt es im Buch in diesem Ablauf nicht. Auch wenn ich erst 90 Minuten des Films gesehen habe ist es eine recht ordentliche Verfilmung |
| Was für ein großartiger Krimi! Ich war völlig von den Socken und von Anfang bis Ende gebannt. Natürlich gibt es an der Story nichts, das nicht irgendwie schon da gewesen wäre und zum Teil auch erahnbar ist, je weiter sich die Story spinnt... aber die interessanten Charaktereigenschaften der zwei Hauptdarsteller und vor allem deren unglaublich gute Umsetzung machen diesen Krimi zu etwas Besonderem! |
| Die subtile Art, mit welcher das Buch verfilmt wurde, und getragen von den fantastischen Hauptdarstellern (unschlagbar: Noomi Rapace) präsentiert sich hier den Kennern der Stig Larson-Vorlage wie auch unvoreingenommenen Thriller-Fans ein hochkarätiger Film, den ich überhaupt nicht zu lange finde, sondern der gerade seine Atmosphäre aus dem behutsamen Aufbau bezieht. Um so schockierender die Auflösung. Schlicht fantastisch! Natürlich wird die Wennerström-Story am Schluss noch relativ rasch angefügt, aber im Gesamtkontext stört mich das nicht wirklich. Es bleibt eine äusserst spannende Suche nach der Wahrheit, mit pulsierenden Momenten und Entdeckungen und vor allem mit starken Botschaften. Dass als Gegenpol zu den vergewaltigten Frauen auf der guten Seite eine so starke Frauenrolle kreiert wurde, ist erst der wirkliche Clou des Plots von Stig Larson. Doch zur Leinwandadaption: Mich haben schon immer Filme fasziniert, welche die detektivische Suche anhand alter Fotos ins Zentrum rücken - und das ist hier in Perfektion gelungen. Es gibt hier nur eine 6 als Wertung. Ein Thriller erster Güte, der auch weit über andere TV-Verfilmungen von Nesser und Mankell herausreicht und fürs grosse Kino hervorragend passt. EDIT: Trotz David Fincher's nicht schlecht gelungener Hollywood-isierung mit Daniel Craig bleib' ich der Verfilmung von Niels Arden Oplev hier treu. Der Film ist in seiner Art + Subtilität unerreicht. Zuletzt editiert: 06.03.2013 14:22:00 |
| Ich habe die gekürzte Version gesehen, ist wohl sogar besser so. Denn erst wenn man die höchst durchschnittliche - andere sagen dazu 'todlangweilige' - erste Stunde hinter sich gebracht hat, dann wird aus "Verblendung" ein richtig spannender Krimi. Da ich das Hörbuch schon kannte, war das Ende natürlich keine Überraschung mehr. Gespannt bin ich jetzt auf das US-Remake von David Fincher. Ein Regisseur wie gemacht für diesen düsteren Stoff! |
| Possibly the best of the series, what a finish! |
| Der Originalfilm ist natürlich ebenfalls ein sehr guter und spannender Krimi ... Noomi Rapace passt etwas besser zu der Rolle der Lisbeth Salander als Rooney Mara - dennoch kann das Remake insgesamt von der Inszenierung her deutlich mehr überzeugen. Gute 5. |
| Ein über weite Strecken spannender und gut gemachter Krimi. Einzig am Ende verhalten sich die Protagonisten überraschend naiv (sie schlägt ihn, lässt ihn gehen und verfolgt ihn dann?), zudem ist die Auflösung so einfach, dass man sich schon fragt, warum die Polizei nicht selber schon darauf gekommen ist. Aufgerundete 5. |
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| Minim zu lange (die Originalversion geht noch länger) und eine grandiose Noomi Rapace. |