MARIE-ANTOINETTE


Kino


DVD

Originaltitel Marie Antoinette
Genre Biography | Drama | History
Regie Sofia Coppola
Darsteller
Kirsten DunstMarie Antoinette
Jason SchwartzmanLouis XVI
Judy DavisComtesse de Noailles
Rip TornLouis XV
Rose ByrneDuchesse de Polignac
Asia ArgentoComtesse du Barry
Molly ShannonAunt Victoire
Shirley HendersonAunt Sophie
Danny HustonEmperor Joseph II
Marianne FaithfullEmpress Maria Theresa
alle anzeigen
Land USA | Frankreich | Japan
Jahr 2005
Laufzeit 123 min
FSK o.A.
Kinostart CH (de)21.12.2006
Kino Deutschschweiz Wochen: 6 / Besucher: 26886
Kino Romandie Wochen: 11 / Besucher: 21978
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 3 / Peak: 14
Auszeichnungen
Oscar: Bestes Kostümdesign 2007
Milena Cananero
Soundtrack Marie Antoinette

Autorin und Regisseurin Sofia Coppola, deren Drehbuch auf Antonia Frasers Biographie 'Marie Antoinette: Eine Reise' basiert, zeigt die missverstandene Marie-Antoinette in einem neuen Licht. Durch ihre erfrischend moderne und schwungvolle Interpretation vermeidet sie die üblichen Konventionen von Kostümdramen und zeigt stattdessen die bewegende Geschichte jugendlicher Ängste und Gemütszustände. Coppolas auffallend persönliche Sichtweise und geschickter visueller Stil zeigen Marie und den gesamten Hofstaat von Versailles im Spiegel der heutigen Pop-Kultur.

Marie Antoinette (Kirsten Dunst) wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI (Jason Schwartzman) verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jährige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen - und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten, und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe, gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitären Atmosphäre hin. Lebensfroh, vergnügungssüchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden.

Pomp meets Pop: Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebären, zu entfliehen, stürzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prägen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trägt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe.

"Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen." - jenes berühmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. Tatsächlich zeigt sie sich ignorant und unwissend gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gänzlich unter - bis schliesslich die wütende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt ...

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 3.73 (Reviews: 23)Marie-Antoinette2005Sofia Coppola

es ist gut zu wissen was damals alles so passiert ist, aber die story ist so in die länge gezogen worden...
jedoch bewerte ich ihn gut, da kirsten dunst wiedermal hervorragende leistung gebracht hat.

Ein Film über die Französische Revolution - keine schlechte Idee, denn das Thema ist ja nicht ganz uninteressant. Einige Fakten wurden auch gut in die Story integriert, trotzdem bin ich von diesem Film schon recht enttäuscht! Insbesondere in der ersten Hälfte passierte einfach zu wenig, wirkt lustlos und öde.
Pluspunkte gibts für die aufwändige Umsetzung und Kirsten Dunst.

Super Film! Der Anfang war zu lang und das Ende zu kurz...

Bei diesem Film scheiden sich die Geister: Die Ausstattung ist top,die Wahl der Schauspieler großartig und die Geschichte nicht ganz uninteressant.Trotzdem kommt kaum etwas rüber,die Personen lassen einen kalt.Trotz einer 4 der bislang schlechteste Film von Sofia Coppola !

Eine richtige Enttäuschung
29.05.2007 18:56
YVE
norwegiancharts.com

Von der Französischen Revolution hatte ich noch nie gross Ahnung, aber ich denke der Film ist historisch gesehen recht einseitig und nicht unbedingt aussagekräftig über die Geschehnisse.

Den Film kann ich vor allem den Leuten empfehlen, die gerne schöne Kleider und prunkvolle Schlösser sehen. Ansonsten gibt der Film nämlich nicht all zu viel her - höchstens vielleicht überzeugende Schauspieler!
Insgesamt ist die Geschichte sowieso zu sehr in die Länge gezogen und eher langweilig geraten.

Marie Antoinette“ wurde an den Filmfestspielen in Cannes ausgebuht und von der Fachpresse förmlich in der Luft zerfetzt. Dabei zeigt Regisseurin Sofia Coppola das seltsame Leben einer jungen Frau, die sich vor lauter Einsamkeit in Luxus und
Vergnügungen flüchtete und dabei zugrunde ging. Und dies zeigt sie in pompösem Prunkstil des Barock.

Hier scheint jede Schleife, jede Rockfalte und jedes Erdbeertörtchen ein Meisterwerk für sich zu sein und Coppola inszeniert die Traumwelt Versailles mit viel Stil und gekonntem Blick fürs Detail. Die Kostüme sind pompös und üppig, die Sets (gedreht wurde an Originalschauplätzen) opulent und die Kamerafahrt exquisit. Jedes Bild, jede Einstellung möchte man einrahmen, der ganze Look des Films ist einfach bezaubernd und mit moderner New-Wave-Punk Musik unterlegt bekommen viele Szenen besonderen Reiz. Dieser scheinbar exaltierte Stil über Substanz kann man natürlich zerreissen oder mögen. Ich mochte es und zwar sehr.

Zu Beginn führt Coppola nämlich mit ironischer Spitze Marie und den Zuschauer in die Parallelwelt von Versailles ein, in der selbst das Anziehen eines Unterhemds zur Staatsaffäre erklärt wird.

Die Darsteller sind grossartig. Kirsten Dunst, die ich sonst überhaupt nicht leiden kann, überzeugt als bisweilen naive, junge Frau, die nicht recht weiss wie ihr geschieht und im Grunde nur ein Opfer ihrer Zeit ist. Als junges Mädchen in eine glitzernde Luxuswelt einzutauchen, abgeschirmt von jeglichen Geschehnissen ausserhalb des Hofes, und plötzlich muss man ein Land regieren, da muss man als Teenager ja überfordert sein und Dunst spielt diese vielen Facetten hervorragend. Jason Schwartzman als spröder Gatte wird mit der Zeit immer besser und Judy Davis überzeugt als distinguierte Hofdame. Ein gut ausgewähltes Ensemble von Rose Byrne über Marianne Faithfull bis zu Jamie Dornan komplettiert das Bild.

Doch ein gutes Ensemble und ein noch so schöner Inszenierungsstil können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Coppola ab der Hälfte in Banalitäten verliert und die ohnehin schwächliche Geschichte eigentlich nicht mehr vorankommt. Eine Zeit lang hängt sie nur noch Partyszene an Partyszene, Lustwandeln an Lustwandeln, jedes Mal wieder mit hübschen Kostümen und tollen Einstellungen, aber es schleichen sich Längen ein, die Coppola nicht mehr aus der Welt schaffen kann, bis der Film in einem eher enttäuschenden Finale endet.

Löblich ist jedoch, dass Coppola eine frische unkonventionelle Herangehensweise an den epischen Stoff hat, barocke Bilder mit Punkmusik konterkariert, und einfach unvergesslich schöne Bilder liefert. Dank dem guten Auftakt, der Ausstattung, den tollen Darstellern und der Tatsache, dass ich ohnehin eine Schwäche für Kostümfilme habe, verzeihe ich auch Längen im zweiten Teil. Denn wenn man kein historisch exaktes Abhaken von Lebensstationen erwartet, sondern sich auf eine frische Interpretation einlässt wird man vom Film angenehm überrascht sein. Ich war es, und bereue es nicht.

Ich hätte auch gerne am Hof von Versailles gewohnt: Schlafen, essen, saufen und tanzen. Die pure Dekadenz hat damals dort regiert. Und das kommt im Film sehr gut zur Geltung: Farbig, prunkvoll... und Kirsten Dunst spielt perfetk - klare 6*.

Habe ich mir heute Nachmittag angesehen. "Dekadenz" ist das Wort, das auch mir ein paar mal durch den Kopf gegangen ist. Schön fand ich, wie Sofia Coppola viele Sequenzen mit modernen sphärischen Klängen unterlegt. Gefiel mir schon bei "Lost in Translation". Doch damit hat es sich auch schon mit positiven Eindrücken, leider. Kein Film für meine persönliche Hitliste.

Ein opulentes Historiendrama mit gelungenen Kostümen mit absolut deplazierter Musik, historisch nicht immer korrekt. Der Film ist total langweilig und unvollständig (kein Wort von der Fetsnahme, dem Prozeß und der Hinrichtung). Schade für die hübsche, bemühte Kirsten Dunst, die einem nur leid tun kann.
Gedreht wurde der Film in Versailles und in Paris.
Bei der Oscarverleihung 2007 erhielt Milena Canonero für ihre Arbeit an Marie Antoinette den Oscar für das beste Kostümdesign.


Belanglos

Grandios.

Beginnt elend schleppend und ereignislos, doch wenn man sich mal an den gemächlichen Rhythmus gewöhnt hat, wird der Film doch noch zum grossen Vergnügen. Das liegt erstens an den gelungenen Kostümen, zweitens am tollen Soundtrack, drittens an der bezaubernden Marie (weshalb will der Typ bloss nicht mit ihr pimpern?) und viertens an der Tatsache, dass die historischen Fakten sehr sorgfältig und stimmig umgesetzt wurden. Gut gemacht also von Frau Coppola. Weil die Charaktere aber vorwiegend blass bleiben und der Schluss der Geschichte fehlt (Flucht, Verhaftung, Hinrichtung), liegt die Höchstnote nicht ganz drin.

+ Prachtvolle Kostüme
+ Wunderschöne Kulisse

- Nervende & völlig deplazierte Popmusik
- Nicht erzählte Verhaftung & anschliessende Hinrichtung

Kann Trille nur zustimmen: auch ich fand den sehr langweilig. Schöne Bilder aneinandergereiht ergeben leider noch keinen Film. Neben der Detailverliebtheit hätte Frau Coppola uns auch eine Geschichte um die Königin erzählen sollen...

Der Film ist oft sehr langweilig und der Soundtrack passt meistens gar nicht dazu , nur die Hauptdarstellerin konnte mich überzeugen.

Dämlich. Aus diesem Thema hätte man etwas mehr machen können.

Mir gefiel der Film ganz gut. Natürlich hätte man daraus mehr machen können, im Sinne einer historisch korrekten Abhandlung. Doch man wollte wohl mehr als nur Historiker und Geschichtinteressierte in die Kinos bringen. Und ich denke auch wenn der Film besser hätte sein können, sind durch ihn historische Fakten einer breiten Masse zugänglich geworden, und das ist doch schon etwas.

Ich muss gestehen, dass ich sehr enttäuscht bin. Der Film hat leider keinerlei Höhepunkte und keine wirklichen Tiefpunkte. Eigentlich wartet man den ganzen Film auf etwas was fehlt. Es fehlt an Emotionen, Spannung und den interessanten geschichtlichen Fakten.

Natürlich, muss man sagen, dass die Kostüme, die Umgebung, die Requisiten wunderschön sind und eine zauberhafte Atmosphäre entsteht (auch die Musik passt richtig gut) - aber anscheinend wurde hier tüchtig an der Story gespart. Sie ist einfach nichtssagend und langweilig. 2 Stunden Modenschau, viel Schweigen und sinnleeres Gefasel ist nicht wirklich unterhaltsam.

schoen und gut gemachter Film, super Ausstattung, super schauspielerische leistung von K.Dunst. Leider keine Hoehepunkte und kein guter Schluss, wie abgeschnitten.

Sehr enttäuschend. Man hat nicht nur einmal das Gefühl, keine Ahnung von der Story zu haben.

Filme, die in der Zeit spielen überzeugen mich normalerweise nur sehr schwer aber das hier war wirklich gut gemacht.

Ich muss gestehen das mir die Erstverfilmung aus den Dreißigern mit Norma Shearer wesentlich besser gefällt.

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