NIRGENDWO IN AFRIKA



Originaltitel Nirgendwo in Afrika
Genre Biography | Drama
Regie Caroline Link
Darsteller
Juliane KöhlerJettel Redlich
Merab NinidzeWalter Redlich
Sidede OnyuloOwuor
Matthias HabichWalter Süßkind
Lea KurkaRegina Redlich (younger)
Karoline EckertzRegina Redlich - Older
Gerd HeinzMax
Hildegard SchmahlIna
Maritta HorwarthLiesel
Regine ZimmermannKäthe
alle anzeigen
Land Deutschland
Jahr 2001
Laufzeit 136 min
Studio Bavaria Film, MTM Cineteve
FSK 6
Kinostart CH (de)14.02.2002
DVD-Start07.11.2002
Kino Deutschschweiz Wochen: 2 / Besucher:
Auszeichnungen
Oscar: Bester fremdsprachiger Film 2003
Deutscher Filmpreis: Bester Film 2002

Die jüdische Familie Redlich emigriert 1938 nach Kenia, wo der Anwalt Walter Redlich (MERAB NINIDZE) als Verwalter auf einer Farm arbeitet. Während Ehefrau Jettel (JULIANE KÖHLER), Tochter aus gutbürgerlichem Hause, sich nur schwer an das neue Leben gewöhnt, blüht ihre einst schüchterne Tochter Regina (LEA KURKA / KAROLINE ECKERTZ) förmlich auf. Sie lernt die Sprache und Gebräuche und findet im einheimischen Koch Owuor (SIDEDE ONYULO) einen guten Freund. Doch der Verlust von Heimat und Verwandten und die Sprachlosigkeit darüber bedroht die Ehe von Jettel und Walter, und sie finden nur ganz langsam wieder zueinander. Als der Krieg endlich zu Ende ist, wird Walter eine Anstellung als Richter in Frankfurt angeboten. Aber nach all den Jahren, in denen sie das Leben in Kenia schätzen gelernt haben, ist es fraglich, ob Jettel und Regina ihn zurück nach Deutschland begleiten...

Nach den preisgekrönten Kinoerfolgen 'Jenseits der Stille' und 'Pünktchen und Anton' verfilmte Caroline Link mit NIRGENDWO IN AFRIKA den gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Stefanie Zweig. Die Hauptrollen spielen Filmpreisträgerin Juliane Köhler ('Aimée & Jaguar'), Merab Ninidze ('Luna Papa') und Matthias Habich ('Klemperer', 'Jenseits der Stille'). Caroline Link erzählt in ihrem Liebes- und Familiendrama auf äusserst sensible Weise von dem Leben einer deutsch-jüdischen Familie auf dem für sie so fremden afrikanischen Kontinent. Sie erzählt von Menschen, die aus behüteten mitteleuropäischen Verhältnissen kommen und die an den Herausforderungen wachsen, die ihnen das Schicksal auferlegt.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4.59 (Reviews: 10)Nirgendwo in Afrika2001Caroline Link

Soso, noch keine Bewertung? Gestern war meine Oscar-Nacht, mit diesem hier, der den Oscar als besten fremdsprachigen Film gewann, fing sie an. Fand ich überraschend gut, nach den eher mittelmässigen Kritiken. Gut erzählt, vielleicht am Anfang etwas wenig fokussiert, aber dafür gut gespielt. Insgesamt ein schöner Film.

Aber echt: Wo sind die ganzen Bewertungen? Fand den Film ziemlich gut; an viel mehr kann ich mich auch fast gar nicht mehr erinnern, aber ich werd ihn mir bestimmt mal wieder anschauen! Vorerst mal 5*.

Erhöhe auf 6*.
Zuletzt editiert: 17.06.2009 19:53:00

Nicht ganz unübel - jedoch zu viel Not & Elend

Ein aufwändiges, episches, wunderbar fotografiertes, vielfach ausgezeichnetes Drama nach dem Roman von Stefanie Zweig. Mir kommt das Ende allerdings zu abrupt, ich hätte gern noch gewußt wie's weitergeht.
Gedreht wurde der Film in Deutschland (u.a. in München) und in Kenia (v.a. im kleinen Dörfchen Mukutani).

Wunderbarer Film, habe mich damals sehr gefreut, dass Deutschland endlich mal wieder für den besten Auslandsfilm mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

Wiedermal ein Film, bei dem man nicht schon nach 5 Minuten denkt: "Was ist denn das für ein Mist!"

Im Kino ein Highlight, in der Glotze wirkt der film wahrscheinlich nicht.

Großes Epos, bei dem vor allem die Bilder überzeugen.

Ein zerstrittenes Ehepaar in Afrika, unsympathische Hauptdarsteller, immer wieder Szenen die sinnfrei wirken, garniert mit Geschichtsstunde - trotz ernstem Hintergrund nicht wirklich meins.
Zuletzt editiert: 18.11.2022 13:47:00

Bin auch nicht restlos überzeugt von dem Film. Ein bittersüßer Ausflug in eine Flüchtlingsgeschichte ganz anderer Art, die leider immer aktuell bleiben wird.

Finde noch ganz spannend, wie gut herausgearbeitet ist, dass ein ziemlich sekuläres deutsches jüdisches Paar erleidet, was sie tun und in Afrika, wo sie aufgenommen werden augenblicklich in kolonialistisches, superiores "aber wir sind weiß und zivilisiert" Gedankengut verfällt. Die Bilder sind auch wunderschön, und schaffen es in kleinen Dosen darzustellen, wie kenianisches Stammesleben extrem anders organisiert ist - und deshalb nicht schlecht zu sein hat.

Aber die Geschichte der Familie hat mich zu keinem Zeitpunkt wirklich berührt, und bis auf die Tochter Regine die alles mit erfrischend kindlicher Offenheit angegangen ist - konnte ich keinen der Protagonisten ins Herz schließen. Bei der Vorlage heißt das vergebenes Potenzial.

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