OPPENHEIMER


Kino


DVD


Blu-Ray

Originaltitel Oppenheimer
Genre Biography | Drama | History
Regie Christopher Nolan
Darsteller
Cillian MurphyJ. Robert Oppenheimer
Emily BluntKitty Oppenheimer
Robert Downey Jr.Lewis Strauss
Alden EhrenreichSenate Aide
Scott GrimesCounsel
Jason ClarkeRoger Robb
Kurt KoehlerThomas Morgan
Tony GoldwynGordon Gray
John GowansWard Evans
Macon BlairLloyd Garrison
alle anzeigen
Land Vereinigtes Königreich | USA
Jahr 2023
Laufzeit 180 min
Studio Universal Pictures International Switzerland
Kinostart CH (de)20.07.2023
Kino Deutschschweiz Wochen: 6 / Besucher: 285353
Kino Romandie Wochen: 2 / Besucher: 125069
Auszeichnungen
Oscar: Bester Film 2024
Oscar: Beste Regie 2024
Christopher Nolan
Oscar: Bester Hauptdarsteller 2024
Cillian Murphy
Oscar: Bester Nebendarsteller 2024
Robert Downey Jr.
Oscar: Beste Kamera 2024
Hoyte van Hoytema
Oscar: Beste Filmmusik 2024
Ludwig Göransson
Oscar: Bester Schnitt 2024
Jennifer Lame

Mit seinem epischen, in IMAX® gefilmten Thriller OPPENHEIMER entführt Drehbuch- und Regie-Ikone Christopher Nolan (Inception, Tenet) sein Publikum in das pulsierende Paradoxon eines rätselhaften Mannes, der die Zerstörung der Welt riskieren muss, um sie zu retten.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4.81 (Reviews: 11)Oppenheimer2023Christopher Nolan

Die Bildsprache des Filmes ist wirklich sehr stark und es gibt einige Szenen, welche sehr intensiv sind. Dazu ist der Film bis in die kleinste Nebenrolle stark besetzt und super gespielt.

Aber der Film ist zu lang und man merkt ihm die 3 Stunden an. Der Film ist so vollgestopft mit Personen, dass ich zwischenzeitlich ausgestiegen war, wer das alles ist und was diese Menschen für einen Sinn machen. Bei einigen weiß ich es immer noch nicht. Auch gibt es einiges, was kürzer hätte gefasst werden können oder auch weggelassen werden können, wie z.B. die Affäre, da diese kaum etwas zur Story beiträgt.

Das der Film dann auch nicht chronologisch ist, sondern durch die Zeiten springt, macht es nicht besser, sondern noch unübersichtlicher an einigen Stellen.

So hat sich der Film dann leider auch wirklich in die Länge gezogen an einigen Stellen.

Eine 5 ist aber noch drin, da er trotzdem auf eine gewisse Art sehenswert ist.
Zuletzt editiert: 24.07.2023 22:07:00

«Zero would be nice».
Wow! Was für ein Film! Heavy! Eine äusserst intensive und anspruchsvolle Erfahrung. Der Film ist richtig harte Kost und hält einen praktisch die ganzen 3 Stunden lang unter Dauerstrom, ohne Erlösung. Die Schauplätze, Rückblenden und Dutzende von Protagonisten fordern die vollste Aufmerksamkeit. Nichts für einfache Geister, sondern intellektuelles Kino in Vollendung. Aus biografischer Sicht ist Nolan mit «Oppenheimer» ein beachtliches Manifest gelungen. Und auch ein philosophisches, denn es geht um die Feststellung: Selbst wenn die Menschen um die Konsequenzen ihrer Taten wissen, so tun sie es eben dennoch (auch eine klare Parallele zu KI in der heutigen Zeit). Wissenschaft & Fortschritt, Schuld & Sühne...

Schauspielerisch laufen alle zur Höchstform auf. Nolan’s ewiger Nebendarsteller Cillian Murphy kriegt hier die ganze Plattform und nutzt sie voll aus. Aber auch Robert Downey Jr. + Matt Damon sowie Emily Blunt gehen in ihren Rollen voll auf. Herrlich auch all die Physiker von Heisenberg (Matthias Schweighöfer) bis zu Niels Bohr (Kenneth Branagh). Gary Oldman als Präsident Harry S. Truman habe ich gar nicht erkannt. Der Film ist durch die Sprünge und die Figuren oft anstrengend und kompliziert, aber nie langweilig und schon gar nicht trivial. Die Biografie von Oppenheimer wird sehr detailgetreu auf die Leinwand adaptiert, oft krass den Tatsachen entsprechend, inklusive der hervorragend herausgearbeiteten Ambivalenz des «Vaters der Atombombe». Oppenheimer's ethisch-moralische Zerrissenheit im Wissen um die zerstörerische Kraft kommt in vielen Augenblicken extrem stark rüber (z.B. auch, als er beim US-Präsidenten vorspricht, das "Blut an seinen Händen" bemerkt, worauf ihn Truman als Heulsuse entlässt > krass!). Man muss sich in der Zeit zurückversetzen, an welchem Scheideweg sich die Welt 1945 befand.
Im letzten Drittel gewinnt alles ziemlich an Fahrt, mit sehr intensiven, aber clever-überraschenden Überblendungen, dies v.a. bei der eingebauten Verstrahlungsoptik beim Verhör oder im Vortragssaal im Plenum, bis zum nackten Oppenheimer auf dem Verhörstuhl. Die brilliante Musik des Schweden Ludwig Göransson tut das Seinige dazu. Highlight war für mich natürlich die erste Kernwaffenexplosion am 16.7.1945 in Los Alamos. Wie diese Minuten vor der Detonation um 5:29:45 Uhr gefilmt sind, ist absolut unglaublich! Man kann Nolan notabene wieder Überambition und Egomanie vorwerfen. Aber es ist nicht wegzudiskutieren, dass uns die reale Wissenschaft um die Atomspaltung im Spagat zwischen Ethik und Streben bis heute fordert – mehr denn je, wenn ich die heutigen Machtzentren der Welt betrachte. Dementsprechend ist es ein sehr zeitkritischer, topaktueller Film, mit Nachhall, und mit einer zwar langen, aber umso eindringlicheren und vielschichtigen Geschichtslektion. Vermutlich sogar Nolan's bester Film, da nicht fiktiv, sondern brutal realistisch. Die Wissenschaft selbst ist apokalyptisch genug!

«They won't fear it until they understand it. And they won't understand it until they've used it. Theory will take you only so far.»
Zuletzt editiert: 25.07.2023 13:02:00

Great!!! Wirklich gelungen. Ich muss ihn aber nochmals in Ruhe schauen. Sehr sehenswert!

1x sehen reicht bei diesem Film wirklich nicht, dazu passiert einfach zu viel, es treten reichlich Personen auf und es finden unglaublich viele Dialoge statt. Auch hier mein Kritikpunkt: Das hätte an der einen oder anderen Stelle ruhig etwas kürzer und einfacher für den Zuschauenden gemacht werden können. Nichtsdestoweniger generiert der Film durchaus eine Menge Spannung. Highlights sind für mich bisher auch die Inszenierung der ersten Atombombendetonation sowie die wirklich bizarre Begegnung Oppenheimers mit US-Präsident Truman.

its more like a documentary, yes, fascinating material but an hour too long, almost fell asleep, especially the beginning

Ein faszinierender Stoff und eine sehr gute Verfilmung - aber leider wie schon erwähnt 1 Stunde zu lang... 4+

Christopher Nolan geht mal neue Wege. Keine geheimnissvolle fiktive Story, sondern eine komplexe Biografie mit verschiedenen Handelssrängen und Zeitebenen. Diese Herausforderung war riesig und vielleicht wollte da Nolan auch etwas zu viel. Besonders in der ersten Hälfte des Films ist die Informationsflut riesig - genauso wie die Anzahl Schnitte und Szenenwechsel pro Minute. Es kommt eine riesige Hektik auf, alles ist wahnsinnig anstrengend zu verarbeiten und ich habe mir in der Pause echt überlegt, das Kino zu verlassen. Ver durchhält wird belohnt mit einem hochdramatisch, intensiv gemachten Finale. Zunächst mit dem eigentlichen Bau und der Verwendung der Bombe. Dass man nach diesem visuellen und dramaturgischen Höhepunkt trotzdem noch eine gute Stunde dranbleibt, wenn ein paar Männer heisse Diskussionen in Sitzungszimmern und vor dem Gericht führen, spricht für das unheimliche Talent des Drehbuchautoren und Regisseurs Christopher Nolan. Alles in allem: Einer der besten Filme des Jahres. Nolan ist damit ein gewisses Risiko eingegangen und hat bestanden. Denn auch kommerziell war der Film ein grosser Erfolg - die Nummer 3 des Jahres. 5.5

Spannende Doku, mit sehr vielen Infos, aber etwas durcheinander und dies 3 Stunden lang.

Hat zwei Schwachpunkte; die Geschichte müsste linear erzählt werden und in kürzerer Zeit. Dafür überzeugt der Film mit einem wahnsinnig starken Cast bis in die Nebenrollen. Ein Robert Downey Jr und Josh Hartnett mit überraschendem Auftritt und Aussehen, dagegen bietet ein Matthias Schweighöfer nur eine fade Leistung.

Ein klassischer Nolan, handwerklich exzellent gemacht.
Und eine Geschichtsstunde, die uns wohl nicht ganz unabsichtlich gerade jetzt erreicht (siehe Bewegung zu einer multipolaren Welt, was politisch immer die instabilste Variante ist und KI) - es gibt den Krieg, der alle Kriege beendet nicht. Und die Waffe, die alle Waffen beendet nicht. Alles was wir fähig sind zu bauen - werden wir auch benutzen. Zumindest einmal, um zu zeigen, dass es funktioniert. Und ein zweites Mal, um zu demonstrieren, dass man so weitermachen könnte, wenn...

Schwachpunkte im Auslassen davon, dass es in Los Alamos indigene Bevölkerung gab und natürlich auch Fall-out Schäden des Trinity Versuchs (und allen anderen Orten dieser Welt, die versuchsweise radiologisch verseucht wurden). Und bei diesem Sammelsurium und Namedropping an Physikern - das völlige ignorieren von Lise Meitner. Aber 3h Laufzeit sind dann auch genug.
Zuletzt editiert: 11.03.2024 22:11:00

ganz gut. die story ist spannend - etwas langatmig

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