Ist ein typischer Ozon. Fokus auf die Hauptperson, welche mit jeder Kameraeinstellung die Gefühle äusserst stark auf ihren Schultern trägt. Ich finde Ozon immer wieder faszinierend, da er aus einer simplen Ausgangslage stets psychologisch dichte Storys kreiert. Hat mich irgendwie schon berührt und schockiert, wie weit es gehen kann, wenn sich jemand mit dem Tod einer nahestehenden Person nicht abfindet. Finde die ganze Entwicklung von Marie Drillon auch sehr realistisch. Ozon inszeniert sehr präzis, behutsam und natürlich mit einer atemberaubend überragenden Charlotte Rampling.
Zuletzt editiert: 25.08.2013 21:54:00