DER UNSICHTBARE


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Originaltitel The Invisible Man (2020)
Genre Drama | Horror | Mystery | Sci-Fi | Thriller
Regie Leigh Whannell
Darsteller
Elisabeth MossCecilia Kass
Oliver Jackson-CohenAdrian Griffin
Harriet DyerEmily Kass
Aldis HodgeJames Lanier
Storm ReidSydney Lanier
Michael DormanTom Griffin
Benedict HardieMarc (Architect)
Renee LimDoctor Lee
Brian MeeganLyft Driver
Nick KiciTaylor (Waiter)
alle anzeigen
Land Australien | USA
Jahr 2020
Laufzeit 124 min
Studio Universal Pictures, Blumhouse Productions, Goalpost Pictures
FSK 16
Kinostart CH (de)27.02.2020
DVD-Start09.07.2020
Kino Deutschschweiz Wochen: 2 / Besucher: 12648
Kino Romandie Wochen: 2 / Besucher: 10336

Auch das Unsichtbare kann eine tödliche Bedrohung für dich sein. Inspiriert von Universals Horrorklassiker spielt Emmy-Preisträgerin Elisabeth Moss (WIR, The Handmaid's Tale: Der Report der Magd, Top of the Lake) die Hauptrolle in einer atemberaubend gruseligen, modernen Version von DER UNSICHTBARE.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4 (Reviews: 5)Der Unsichtbare2020Leigh Whannell

Dieser Film hat gleich zwei bekannte Vorlagen, die allerdings beide auch schon einige Jährchen auf dem Buckel haben: H. G. Wells verfasste Ende des 19. Jahrhunderts den gleichnamigen Roman, auf der Kinoleinwand gab es bereits 1933 eine bekannte Verfilmung des Stoffes. Also da sind durchaus ein paar Jährchen vergangen, die eine qualitativ wertige Interpretation für das 21. Jahrhundert rechtfertigen, dachte ich mir und bin mit zwei Freundinnen heute ins Kino gegangen, um mir den Horrorthriller anzusehen.

Trotz des mit nicht einmal zehn Millionen US-Dollar ziemlich mickrigen Budgets finde ich, dass das mit der wertigen Interpretation alles in allem ganz gut funktioniert hat. In erster Linie aus zwei Gründen: Die aus "The Handmaid's Tale" bestens bekannte Elisabeth Moss macht eine richtig starke Figur als von ihrem unsichtbaren Mann gestalkte und von ihrem sozialen Umfeld für verrückt erklärte Cecilia, ihr nimmt man diese Rolle zu jeder Zeit ab - was umso wichtiger ist, da der restliche Cast eher Dienst nach Vorschrift schiebt und mitunter doch sehr generisch wirkt. Und die Kameraarbeit empfinde ich für einen solch kostengünstigen Streifen als bockstark, denn es gibt vor allem in der ersten Filmhälfte einige wunderbare Einstellungen, in der wenig Handlung so gekonnt inszeniert wird, dass man gebannt den Atem anhält. Richtig, richtig gut, ich war nach der ersten Hälfte höchst angetan bis begeistert, mit wie viel Gespür und Ruhe man den Psychoterror erzählt.

In der zweiten Hälfte kommt der Film da leider nicht mehr ran und verliert sich ein bisschen in der visuellen und inszenatorischen Beliebigkeit, überschlägt sich partiell mit übertrieben dargestellten Actionszenen und weiß einfach nicht mehr so recht, wie man die subtil bedrohliche Stimmung aufrecht erhalten kann, wenn Mr. Invisible zum Schlachtfest ausholt. Hier häufen sich die Vorhersehbarkeiten, die hölzernen Dialoge und die unrealistischen Momente - schade. Das eigentliche Ende fand ich dann aber wieder gang in Ordnung.

Somit ist "Der Unsichtbare" für mich unterm Strich ein gelungener Film, der letztlich das aus seinen Möglichkeiten rausholt, was realistisch erwartbar war. Der Anfang zeigt, dass mehr hätte drin sein können, das Ende aber auch, dass man es viel, viel schlechter hätte inszenieren können. Geht schon klar.

Gute 4 dafür.

PS: Meine beiden Freundinnen haben es übrigens etwas anders als ich wahrgenommen: Eine fand den Film insgesamt eher fad, eine ihn durchweg gut.

Spannender Thriller, sehenswert!

Spannender und gelungener Thriller. Hat mir sehr gut gefallen. Auch die musikalische Untermalung war gut gelungen.

Einige vom Chartsfohlen erwähnte Dinge, wie die starke Leistung der Hauptdarstellerin oder die Aufteilung des Filmes in einen überdurchschnittliche erste Hälfte, in welcher der Film fast mehr Psychodrama denn Thriller ist, und in eine eher passable, zu formelhafte zweite Hälfte mit eigentlich unnötiger Action, würde auch ich sofort unterschreiben. Mir hingegen fehlte insgesamt etwas die Intelligenz, das Agieren statt Reagieren von ihrer Seite, das quasi erst mit dem Ende, welches ich zudem nur als semi-gelungen bezeichnen würde, weil sie sich da auf sein Niveau runterlässt, kam. Insgesamt darum in der Tat solide mit doch etwas verschenktem Potential. Leicht abgerundete 4.

Eine grandiose Elisabeth Moss, kann einen Film der erst ab der Psychatrie interessant wird, nicht alleine stemmen.

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