Seine geliebte Frau eine verurteilte Mörderin. Ist sie unschuldig? John Brennan (Russel Crowe) im Spannungsfeld zwischen Recht und Gerechtigkeit, zwischen Liebe und Sicherheit.
Wie plant man einen Gefängnisausbruch, ohne je einen Tag hinter Gittern verbracht zu haben? Vor diese schier unlösbare Aufgabe wird John Brennan (Russell Crowe) gestellt, als seine Frau Lara (Elizabeth Banks) aus heiterem Himmel wegen eines Mordes verhaftet wird, den sie nicht begangen haben will. Der College-Dozent verzweifelt fast daran, Laras Unschuld zu beweisen und seine Familie zusammenzuhalten. Doch als Lara auch in letzter Instanz verurteilt wird und nur knapp einen Selbstmordversuch überlebt, startet John eine irrwitzige Rettungsaktion: Mit Hilfe eines ehemaligen Gefängnisinsassen (Liam Neeson), viel Improvisationstalent und obwohl alles gegen ihn spricht, entwickelt John den perfekten Ausbruchsplan. Als Lara in ein anderes Gefängnis verlegt werden soll, bleiben nur noch 72 Stunden, in denen John alles riskieren muss für was er bisher gelebt hat…
Mit 72 STUNDEN – THE NEXT THREE DAYS schuf Oscar®-Preisträger Paul Haggis einen packenden Thriller, in dem ein Mann zwischen Recht und Gerechtigkeit abwägen muss - voller verblüffender Wendungen und mit ständig steigendem Spannungslevel. Haggis, der als Drehbuchautor den Oscar® für "Million Dollar Baby" erhielt, kehrt nun – wie bei "L.A. Crash" und "Im Tal von Elah" – auch auf den Regiestuhl zurück. Die Rolle des John schrieb er Oscar®-Preisträger Russell Crowe ("Robin Hood", "Gladiator") auf den Leib, als Ehefrau Lara beeindruckt Elizabeth Banks ("Shaft", "Spider-Man"). In weiteren Rollen sind Liam Neeson ("96 Hours"), Brian Dennehy ("Kurzer Prozess – Righteous Kill") und Olivia Wilde ("Tron: Legacy") zu sehen.
REVIEWS
Durchschnittliche Bewertung: 5 (Reviews: 20)72 Stunden - The Next Three Days2010Paul Haggis
Dieser neue Thriller mit Russel Crowe beeindruckt mit einer guten Story, die spannend rüberkommt. Einige überraschende Wendungen lassen den Film nie langweilig werden. Man fiebert richtig mit den Hauptdarstellern, die einen starken Job gemacht haben. Liam Neeson hat leider nur einen kurzen Auftritt. Solche Filme sollte es öfters geben.
Spanndender Thriller - mit einer haarsträubenden Story zwar, aber jederzeit unterhaltsam. Und von Herrn Crowe (praktisch als One-Man-Show) wieder einmal hervorragend gespielt. Solche Filme dürfte es vermehrt geben.
Gottlob spielt Crowe mit - und rettet den Film! Sonst wäre da ausser dem letzten Drittel Verfolgungsjagd nicht sehr viel. Von Paul Haggis (mit Bond-Drehbücher, Million Dollar Baby und natürlich dem genialen L.A. Crash) habe ich definitiv mehr erwartet, v.a. was die Griffigkeit der Story angeht. Der Mord, der seiner Frau angehängt wird, hat überhaupt keinen Tiefgang und keinen Hintergrund. Es geht einzig und allein darum, wie und ob Englischlehrer John seine Frau aus dem Gefängnis kriegt. Dass er als Lehrer und fürsorglicher Familienvater dann plötzlich zum eiskalten Dieb und Killer wird, ist haarsträubend unglaubwürdig, genauso wie die Dummheit der Polizei, welche die Ausbruchslaien nicht einkreisen können. Selbst wenn das Schlussdrittel spannend ist: Zu viele Enden sind lose und gewisse Storyelemente der Dramaturgie überhaupt nicht förderlich. Braucht es den Selbstmordversuch von Laura? Was soll die Einstellung mit dem Cop-Duo, das im Gully nach einem Mantelknopf sucht? Und: Die Beantwortung der Frage, ob Laura die Tat nun begangen hat oder nicht, hätte man sich lieber sparen können. Auf eine 4 runde ich knapp auf, weil Crowe's Präsenz einiges rettet und es trotz allem immer eine Freude ist, ihm beim Acting zuzusehen. Zuletzt editiert: 01.03.2011 20:14:00
Uff, Brian Dennehy ist aber alt geworden .. naja, egal ..
Ein nervenzereibender Thriller mit einer starken Aussage.
Nur der laue Anfang des Films hindert mich daran, hier alle sechs Sterne zu vergeben. Brennans Frau wirkt auf mich zu Beginn etwas überkandidelt und wenig symphatisch. Die Szene mit ihrer "Rivalin" ist die einzige im Film, die im Nachhinein wirklich unnötig erscheint.
In der ersten Stunde schwächelt der Film leider etwas aufgrund einiger Längen in der Erzählstruktur. Danach wird das Tempo aber zum Glück konsequent angezogen und es kommt auch Spannung auf. Russel Crowe spielt überzeugend, Elizabeth Banks souverän bis gut.
Dank der guten zweiten Stunde ein noch überdurchschnittlicher Thriller. Gute 5.
Edit: Gefiel mir jetzt beim zweiten Mal ansehen noch besser als beim ersten Mal. Ein intelligenter und Spannender Thriller ohne Längen. Zuletzt editiert: 16.04.2021 00:26:00
Spannender Thriller mit einem pummeligen Mr Crowe. Oder hat er ständig drei Pullis übereinander getragen? :-) Nun denn - gerade die Auflösung der Frage, ob Lara den Mord begangen hat oder nicht, fand ich gut und wichtig. Solche Dinge will ich als Zuschauer jeweils wissen. Es macht mich sonst ganz verrückt, wenn solche Plots nicht aufgelöst werden.
Sehenswerter Thriller, der trotz seiner Länge durchgehend zu fesseln vermag. Russell Crowe zeigt zudem eine unglaublich gute Leistung. Auch die musikalische Untermalung ist angemessen. Insgesamt ein sehr durchdachter, gelungener Film.
Toller, spannend gemachter Thriller bei dem man ruhig mal über die Selbstjustiz hinwegschauen darf. Auch die Hauptdarsteller harmonieren. Hat mir besser gefallen als L.A. Crash.
Schade, dass man die Schwachstellen des Originals 1:1 übernommen hat. Auch hier wirkt es mehr als unglaubwürdig, wie die Polizei es zwar schafft, aus dem Bruchstück eines Rücklichtes innert 10 Minuten auf seinen Ausbruchsplan zu kommen, dafür aber die vielen offensichtlichen Widersprüche im Mordfall komplett ignoriert. Spannung auf tiefem Niveau, abgerundete 3. Zuletzt editiert: 04.04.2014 12:27:00
Thriller mit vielen Wendungen - genau mein Ding. nur ist dieser Film leider zu glatt und unaufregend geraten... Edit; sieben Jahre später; statt eine 3 nun eine 5-. Zuletzt editiert: 29.03.2020 18:48:00
Der ist schon lange in meiner DVD-Sammlung, ohne dass ich ihn jemals über den Anfang hinaus einmal richtig gesehen hatte. Und der Anfang war auch beim diesmaligen Schauen wieder etwas zäh und missverständlich. Ich als Zuschauer fühle mich überrascht und vor den Kopf gestoßen, wenn Russell Crowes Filmpartnerin aus dem heiteren Himmel als Mörderin verhaftet wird, ohne zu verstehen, was wirklich geschehen ist. Die Erklärung erfährt man dann nur nebenbei durch den Anwalt der Familie - das ist schon etwas mager gemacht. Planung und Durchführung der Befreiung aus dem Gefängnis und die anschließende Flucht entschädigen dann aber für vieles und sorgen tatsächlich für gute Unterhaltung. Knappe 5!
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