WIR


Kino


DVD


Blu-Ray

Originaltitel Us
Genre Horror | Mystery | Thriller
Regie Jordan Peele
Darsteller
Lupita Nyong'oAdelaide Wilson
Winston DukeGabe Wilson
Elisabeth MossKitty Tyler
Tim HeideckerJosh Tyler
Shahadi Wright JosephZora Wilson
Evan AlexJason Wilson
Yahya Abdul-Mateen IIRussel Thomas / Weyland
Anna DiopRayne Thomas / Eartha
Cali SheldonBecca Tyler
Noelle SheldonLindsey Tyler
alle anzeigen
Land USA | Volksrepublik China | Japan
Jahr 2019
Laufzeit 116 min
Studio Monkeypaw Productions, Blumhouse Productions, Dentsu
FSK 16
Kinostart CH (de)21.03.2019
DVD-Start25.07.2019
Kino Deutschschweiz Wochen: 5 / Besucher: 20834
Kino Romandie Wochen: 5 / Besucher: 11420

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 3.57 (Reviews: 7)Wir2019Jordan Peele

schwach

Ein Paar Gute Szenen sind schon dabei. Es scheint allerdings als wolle der Regisseur eher zwei Filme in einem produzieren.

guter horror. bin auf weitere filme von jordan peele gespannt.

Sehr enttäuschend. Der Film ist genau 2 Minuten lang wirklich spannend - nämlich von dem Moment an, wo die Frau ihrem Mann ihr Kindheitstrauma offenbart bis zu der Szene im Anschluss, in der diese unheimliche Familie als regungslose Schattengestalten vor dem Haus zu sehen ist. Danach entpuppt sich der Film als ziemlich plumper Slasher mit haarsträubend absurden Auflösungen und Wendungen.

Nach seinem glanzvollen Debüt mit "Get Out" wollte Jordan Peele wohl bei seinem zweiten Kinofilm noch eine Schippe drauflegen, das merkt man diesem Film meines Erachtens sehr stark an - aber leider geht es für meine Begriffe so überhaupt nicht auf. "Wir" ist viel brutaler und blutiger als der Vorgänger, hat mich in vielen brutalen Momenten aber weitaus kälter gelassen - auch, weil einige Szenen relativ vorhersehbar geraten sind. "Wir" ist ganz eindeutig auch als (teils grotesk anmutende) Komödie angelegt, wobei ich es als Geschmackssache bezeichnen würde, ob das nun etwas besser, vergleichbar gut oder nicht so gut funktioniert wie bei "Get Out". Humoristisch haben mich viele Szenen durchaus bekommen. Die große Gesellschaftssatire aber kann ich in diesem Film nicht so recht erkennen, da mir inmitten dieses Schlachtfestes aus Gags und Brutalität und zahlreichen popkulturellen Anspielungen nie so recht klar geworden ist, worauf er nun eigentlich im Kern hinaus möchte. Das ist mir letztlich zu wirr und beliebig und erschließt sich mir auch nicht besser, wenn ich mir Peeles eigene Aussagen zum Film durchlese. In Sachen Drehbuch ist er hier meinem Empfinden nach ganz klar an den Erwartungen der Filmwelt und wahrscheinlich auch an seinen eigenen Erwartungen gescheitert.

Von einem schlechten Film würde ich hier aber trotzdem wahrlich nicht sprechen, denn auch "Wir" hat sehr viele ungewöhnliche und potenziell spannende Einfälle zu bieten, die man wahrlich nicht bei jedem Mittelklasse-Horrorfilm zu sehen bekommt. Audiovisuell ist der Streifen nochmal eine ganze Ecke runder geraten, die schauspielerische Leistung von Lupita Nyong'o ist auch hier einmal mehr klasse - wobei sie mir als Doppelgänger ihrer eigenen Figur sogar noch eine Spur besser gefällt, sehr mitreißend und memorable performt. Toll. Und ansonsten gibt es eine große Bandbreite an stark gefilmten Szenen mit sehr viel Kreativität und punktueller Finesse, sodass ich mich schon richtig gut unterhalten gefühlt habe und sich die knapp zwei Stunden Lauflänge eher wie knapp anderthalb Stunden angefühlt haben. Sehenswert ist der Film also allemal.

Ich habe unterm Strich ganz stark das Gefühl, dass Jordan Peele hier schlichtweg zu viel wollte und sich so sehr in seine eigene Kreativität verliebt hat, dass er seine Gedanken letztlich nicht mehr so stimmig in ein rundes Gesamtbild hat zusammenfügen können wie beim Vorgänger - der Fokus fehlt ein wenig. Davon einmal abgesehen bietet "Wir" aber trotzdem noch gute Unterhaltung und ein teilweise recht paradox anmutendes Filmerlebnis, das sich besser selbst erleben als verbal beschreiben lässt.

Wie schon bei seinem - zumindest von der Kritik - hoch gelobten Erstling schafft es Jordan Peele auch hier, eine Ur-Angst der Menschen in starke Bilder zu fassen und geschickt Spannung aufzubauen. Allerdings fehlt dem Film - noch deutlich mehr als bei "Get Out" - eine logische Auflösung. Gar keine Erklärung wäre in diesem Fall deutlich sinnvoller gewesen als dieser halbgare Versuch, der mehr Fragen als Antworten liefert bzw. viele Logiklöcher zur Folge hat. Zudem sieht man natürlich den letzten Twist in der Geschichte schon zu lange kommen, so dass man schlussendlich irgendwie nicht so ganz happy mit dem Ergebnis ist und man das Gefühl nicht los wird, dass man mit einem überarbeiteten Drehbuch daraus einen Klassiker hätte machen können. Knappe 4.

Unterhaltsamer Horror-Thriller.

Je länger man über die Portraitierte Gesellschaftskritik nachdenkt (achtung Spoiler), desto mehr Logiklöcher ergeben sich allerdings links und rechts. Wir und unsere dunklen, seelenlosen Schatten. Die priveligierte Schicht oben, die sich ihres Privilegs des Leben könnens an der Sonne, an der Luft und mit vollwertigem Zugriff auf ihre Seele und Menschlichkeit völlig unbewusst ist vs die dort "unten", die sprachlose Marionetten sind und sich ebenso unbewusst darüber sind, dass es eigentlich eine bessere Welt gäbe. Dass wir selbst unsere grausamsten Feinde sein können. Aber da hört es sich dann schon langsam wieder auf. "Find yourself." Joa... Da war Get Out mit seiner Rassismuskritik deutlich mehr on point.

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