Wer die bisherigen Machwerke des Duos Friedberg/Seltzer, wie etwa „Scary Movie 1-3“, „Date Movie“ „Fantastic Movie“ usw., kennt, konnte sich im Vorfeld bereits ungefähr ein Bild von dem machen, was da nun über unsere Leinwände geistert. Aber dass es dermaßen schlecht wird hätte ich nicht gedacht: Eine wenige einfallsreiche Story, die sich von Szenengag zu Szenengag hangelt, schleppt sich über endlose 82 Minuten. Die Witze reichen von albern über niveaulos bis hin zu überflüssig. Keine Gag-Möglichkeit, und sei sie noch so winzig, wird ungenutzt gelassen, was bedeutet, dass man lediglich ein bis zwei Mal lachen kann. Die übrige Zeit verbringt man mit gelangweiltem Abwinken oder ungläubigem Kopfschütteln. Dabei haben sich die Macher wirklich Mühe gegeben, die Szenerie der Twilight-Filme so originalgetreu wie möglich nachzuempfinden.
Auch die gecasteten Darsteller sehen ihren Originalen alle verblüffend ähnlich. Schade nur, dass keiner von ihnen nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird. Einzig das „Bella Swan“-Double Jenn Proske hat ihre Rolle voll im Griff und imitiert Kirsten Stewards Leidensmine, ihre Gestik und Mimik nahezu perfekt.
„Beilight – Biss zum Abendbrot“ – Die Persiflage rechnet gnadenlos mit dem Vampir-Kult ab, lässt dabei aber auch keine Niveaulosigkeit aus und wird damit zur echten Geduldsprobe für alle, die ihr Hirn nicht an der Kinokasse abgegeben haben.